Inhouse-Fortbildungsformate zu KI in Schulen und Musikschulen in Deutschland, Österreich und der Schweiz
- Tobias Rotsch

- vor 7 Stunden
- 2 Min. Lesezeit
Hier ein kurzes Update zu meinen Fortbildungen zum Thema Künstliche Intelligenz, den verschiedenen Themenschwerpunkten und Modulen und aktuellen Publikationen.
Der Ermüdungseffekt gegenüber KI zieht sich durch Teile der Gesellschaft – man bearbeitet Bilder nach, generiert Udio-Songs für Sportverein und Geburtstag, akzeptiert KI-Antworten auf Google und stört sich an Apple Intelligence noch mehr, als dass man sie einsetzt. Viele Menschen nutzen KI kaum oder nur unbewusst. Gleichzeitig ist sie im Geschäftsumfeld entscheidende Triebfeder für Produktivität und Wettbewerbsfähigkeit – von Marketing, Service und IT bis zum Einsatz von KI-Agent*innen.
Unterschiedliche Haltungen zu KI zeigen sich auch im Bildungsbereich. Einige Stakeholder halten KI Potenziale nicht nur für zukunftsrelevant sondern bereits heute relevant für gesellschaftliche und professionelle Entwicklungen. Häufig werden Einsatzbereiche über das Inhaltliche (zum Beispiel die Musik oder das Musiklernen) hinaus fokussiert, vor allem das Strukturieren und Vereinfachen von Prozessen. Doch wird aus aktuellen Anfragen ein breiter werdendes Interesse an gegenwärtigen und zukünftigen Möglichkeiten generativer KI deutlich.
Dabei gibt es durchaus Entwicklungen im Bereich Musik und Unterricht, die sich lohnen, genauer hinzuschauen. Denn der Einsatz der häufig als „KI-Tools“ abgetanen Technologien endet häufig beim einfachen Generieren gewünschter Inhalte (z. B. Stem-Splitting, Play-Alongs, visueller Content, fertige Musik). Das volle Potenzial der KI-Technologien in der Interaktion mit den menschlichen, intelligenten Ideen und Erfahrungswerten bleibt oftmals ungenutzt.
In aktuellen Fortbildungen zu KI im Unterricht zeigen sich daher sehr unterschiedliche Themencluster und Inhalte:

Die Module sind praxisnah, sofort einsetzbar und individuell auf die jeweilige Einrichtung zugeschnitten. Sie bieten konkrete Beispiele, Vorlagen und direkt übertragbare Impulse für den schulischen und musikpädagogischen Alltag.
Dabei profitieren sie von den Erfahrungen aus Praxis und Forschung. Fabian Bade, Philipp Ahner und ich veröffentlichen gerade eine Reihe von Beiträgen zum Einsatz von KI im Musikunterricht an allgemeinbildenden Schulen. Dabei geht es unter anderem um kooperative Prozesse von Menschen und Künstlichen Intelligenzen im Songwriting und Producing. In der neuen Ausgabe von „Musikunterricht aktuell“ wurde soeben der erste Praxisbeitrag „AI Songskizzen“ veröffentlicht.
Ich freue mich auf die bevorstehenden Fortbildungen, beispielsweise an der Kantonsschule Schaffhausen, der Musikschule Pfannenstiel, dem LvdM Schleswig-Holstein, dem LvdM Rheinland-Pfalz, der Musikschule Konservatorium Zürich, und viele weitere Einrichtungen.
2025 war ich unter anderem am NLQ Oldenburg, dem Netzwerk der Gesamtschulen Niedersachsen, der Konferenz Musikpädagogik an Wissenschaftlichen Hochschulen, dem Gymnasium Carolinum Osnabrück, dem Landesverband Niedersächsischer Musikschulen, der Stella Hochschule Feldkirch zu Gast.






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